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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die Bedingungen für die Nutzung von docket.

Impressum Datenschutzerklärung AGB Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) Unterauftragsverarbeiter

Stand: 21. Oktober 2026

1. Einleitung

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die Nutzung von docket, einer cloudbasierten Plattform zur Agenturverwaltung, die von der Evernow GmbH bereitgestellt wird.

Indem der Kunde einen Workspace registriert, auf die Plattform zugreift, diese AGB durch Anklicken akzeptiert oder docket anderweitig nutzt, erklärt er sich mit der Geltung dieser AGB einverstanden.

Wer docket im Namen eines Unternehmens, einer Agentur, einer Organisation oder einer sonstigen juristischen Person nutzt, versichert, dass er berechtigt ist, diese wirksam zu vertreten. „Kunde“ ist in diesem Fall diese juristische Person.

Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen. Der Kunde kann diese AGB jederzeit unter docket.rocks/legal/terms abrufen, ausdrucken und speichern.

Der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist Bestandteil dieser AGB (Abschnitt 24).

2. Anbieter

Evernow GmbH
Dreieichstraße 59
60486 Frankfurt am Main
Deutschland

Handelsregister: AG Frankfurt am Main, HRB 54195
USt-IdNr.: DE220772379
E-Mail: [email protected]

3. Vertragssprache

Diese AGB liegen in deutscher und englischer Sprache vor. Maßgeblich ist die deutsche Fassung; die englische Fassung ist eine unverbindliche Übersetzung. Bei Abweichungen geht die deutsche Fassung vor.

4. Ausschließlich berufliche Nutzung

docket ist ausschließlich für die berufliche und gewerbliche Nutzung durch Unternehmen, Agenturen, Freelancer, Berater, Unternehmer und ähnliche professionelle Nutzer bestimmt.

docket ist nicht für die private Nutzung durch Verbraucher bestimmt. Mit der Registrierung eines Workspace versichert der Kunde, zu beruflichen oder gewerblichen Zwecken und nicht als Verbraucher zu handeln.

Wir können Angaben anfordern, die zur Überprüfung der beruflichen Nutzung vernünftigerweise erforderlich sind, etwa Firmenname, Geschäftsanschrift, Umsatzsteuerangaben, Website, berufliche E-Mail-Adresse oder sonstige geschäftsbezogene Informationen.

5. Der Dienst

docket bietet Funktionen für:

  • Projektmanagement;
  • Ticketverwaltung;
  • Zeiterfassung;
  • Kunden- und Kontaktverwaltung;
  • Angebote;
  • Rechnungen;
  • Berichte;
  • Datei-Uploads und Anhänge;
  • interne Zusammenarbeit;
  • optionale Integrationen, einschließlich der Anbindung von KI-Apps, die Nutzer selbst verbinden (Abschnitt 25).

Wir können einzelne Funktionen verbessern, ändern, ersetzen oder einstellen, sofern wir die Kernfunktionen kostenpflichtiger Abonnements nicht ohne angemessene Vorankündigung wesentlich einschränken.

6. Registrierung

Um docket zu nutzen, muss der Kunde einen Workspace registrieren und zutreffende, vollständige und aktuelle Angaben machen.

Der Kunde ist verantwortlich für:

  • die Geheimhaltung der Zugangsdaten;
  • die Verwaltung der Nutzer in seinem Workspace;
  • die Zuweisung angemessener Rollen und Berechtigungen;
  • die Sicherstellung, dass nur befugte Nutzer auf seinen Workspace zugreifen;
  • sämtliche Aktivitäten, die in seinem Workspace oder unter dessen Nutzerkonten stattfinden.

Der Kunde muss uns unverzüglich informieren, wenn er unbefugten Zugriff oder Missbrauch vermutet.

Der Kunde hält die E-Mail-Adressen seiner Administratoren aktuell. Mitteilungen, die diese AGB oder der AVV vorsehen – etwa zu Preisänderungen, neuen Unterauftragsverarbeitern oder dem Ende des Abonnements –, senden wir an diese Adressen.

7. Administratoren und Nutzer

Ein Workspace kann einen oder mehrere Administratoren haben. Administratoren können Nutzerkonten einladen, anlegen, verwalten oder entfernen sowie Rollen oder Berechtigungen zuweisen.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass alle Nutzer diese AGB einhalten.

8. Beta-Zugang und kostenlose Testphasen

Wir können Beta-Zugänge, kostenlose Testphasen, frühen Zugang, Evaluierungszeiträume oder Aktionszugänge anbieten.

Beta- und Testdienste können unvollständig, instabil oder nicht verfügbar sein, jederzeit geändert oder eingestellt werden und Fehler enthalten. Diese Dienste werden zu Test- und Evaluierungszwecken bereitgestellt.

docket wird derzeit als kostenlose öffentliche Beta angeboten, die wir voraussichtlich im ersten Quartal 2027 beenden. Über das Ende der Beta informieren wir die Administratoren mindestens 30 Tage im Voraus per E-Mail. Um docket nach der Beta weiter zu nutzen, muss der Kunde ein Zahlungsmittel hinterlegen. Für Workspaces, die während der Beta erstellt wurden, gelten dann die auf unserer Preisseite angegebenen Startpreise; diese Preise sind für 12 Monate ab Beginn des kostenpflichtigen Abonnements garantiert und in dieser Zeit von Preisänderungen nach Abschnitt 9 ausgenommen. Hat der Kunde bis zum Ende der Beta kein Zahlungsmittel hinterlegt, endet das Abonnement, und es gilt Abschnitt 20 (Export und Löschung).

Sofern nicht anders angegeben, beginnen Workspaces, die nach der Beta erstellt werden, mit einer kostenlosen Testphase von 14 Tagen, für die kein Zahlungsmittel hinterlegt werden muss. Hinterlegt der Kunde bis zum Ende der Testphase kein Zahlungsmittel, endet das Abonnement, und es gilt Abschnitt 20 (Export und Löschung).

Wir können vor oder während einer Testphase die Angabe von Zahlungsinformationen verlangen. Beginnt nach einer Testphase automatisch ein kostenpflichtiges Abonnement, stellen wir die maßgeblichen Informationen bei der Registrierung oder im Bestellvorgang bereit.

9. Tarife und Preise

docket kann in verschiedenen Tarifen angeboten werden, einschließlich Preisen pro Nutzer (Seat) oder je Rolle.

Aktuelle Preise, Funktionen und Tarifdetails werden auf unserer Preisseite, im Bestellvorgang oder in einem geltenden Bestellformular angezeigt.

Wir können die Preise für künftige Abrechnungszeiträume ändern; ausgenommen sind die Startpreise, die für während der Beta erstellte Workspaces für 12 Monate ab Beginn ihres kostenpflichtigen Abonnements garantiert sind (Abschnitt 8). Preisänderungen wirken sich nicht auf den jeweils laufenden Abrechnungszeitraum aus und gelten nur für künftige Abrechnungszeiträume. Über wesentliche Preisänderungen informieren wir die Administratoren mindestens 30 Tage vor deren Inkrafttreten per E-Mail, durch einen Hinweis in der Anwendung oder auf anderem angemessenem Weg. Ist der Kunde mit einer Preisänderung nicht einverstanden, kann er sein Abonnement vor deren Inkrafttreten kündigen.

Abgerechnet wird nach der Anzahl der aktiven Nutzer je Rolle im Workspace. Aktiv ist jeder Nutzer, der im Workspace angelegt und nicht archiviert ist; archivierte Nutzer werden nicht berechnet. Legt der Kunde Nutzer an, archiviert er sie oder ändert er ihre Rolle, gleicht docket die Anzahl laufend mit dem Abonnement ab; Änderungen werden ab dem Zeitpunkt der Änderung anteilig im laufenden Abrechnungszeitraum berücksichtigt.

10. Abrechnung und Zahlung

Zahlungen werden über Stripe per Kreditkarte oder über andere im Bestellvorgang angebotene Zahlungsmethoden abgewickelt.

Mit der Eingabe von Zahlungsdaten ermächtigt der Kunde uns, die Entgelte für das gewählte Abonnement wiederkehrend über das hinterlegte Zahlungsmittel einzuziehen, bis das Abonnement gekündigt wird.

Sofern nicht anders angegeben:

  • werden die Entgelte im Voraus abgerechnet;
  • verlängern sich die Abonnements automatisch;
  • werden bereits gezahlte Entgelte nicht erstattet, soweit nicht gesetzlich vorgeschrieben oder ausdrücklich anders vereinbart;
  • sind Steuern, Abgaben und ähnliche Gebühren vom Kunden zu tragen, sofern sie nicht im angezeigten Preis enthalten sind.

Die Zahlung per manueller Rechnung bieten wir im Rahmen des standardmäßigen Self-Service-Abonnementprozesses derzeit nicht an.

11. Kündigung

Der Kunde kann sein Abonnement jederzeit kündigen: in der Anwendung über das Abrechnungsportal (Administration) oder in Textform per E-Mail an [email protected].

Das Abonnement hat keine Mindestlaufzeit. Es wird monatlich abgerechnet und verlängert sich jeweils um einen weiteren Monat, wenn es nicht gekündigt wird. Die Kündigung wird zum Ende des jeweils laufenden Abrechnungszeitraums wirksam.

Der Kunde kann den Dienst bis zum Wirksamwerden der Kündigung weiter nutzen. Mit Wirksamwerden der Kündigung endet das Abonnement; danach steht nur noch der in Abschnitt 20 beschriebene Export zur Verfügung, und zwar 30 Tage lang.

Wir können das Abonnement mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Abrechnungszeitraums kündigen. Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund (Abschnitt 27) bleibt unberührt.

12. Verspätete oder fehlgeschlagene Zahlungen

Schlägt eine Zahlung fehl oder kann sie nicht eingezogen werden, können wir die Administratoren benachrichtigen und die Zahlung erneut versuchen.

Bleibt die Zahlung offen, können wir den Zugang zum Dienst nach angemessener Ankündigung sperren oder beenden.

Im Übrigen gelten die gesetzlichen Verzugsfolgen.

13. Kundendaten

Sämtliche Rechte an den Kundendaten verbleiben beim Kunden.

„Kundendaten“ sind Daten, Dateien, Inhalte, personenbezogene Daten und sonstige Informationen, die vom oder im Namen des Kunden an docket übermittelt, dort hochgeladen, erzeugt oder gespeichert werden.

Der Kunde räumt der Evernow GmbH ein beschränktes, nicht ausschließliches, weltweites Recht ein, die Kundendaten zu hosten, zu speichern, zu verarbeiten, zu übermitteln, anzuzeigen, zu kopieren, zu sichern und anderweitig zu nutzen, und zwar ausschließlich, soweit dies erforderlich ist, um:

  • den Dienst bereitzustellen;
  • den Dienst zu warten und abzusichern;
  • Support zu leisten;
  • rechtlichen Verpflichtungen nachzukommen;
  • Verarbeitungen gemäß dem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) durchzuführen;
  • Kundendaten mit Integrationen und KI-Apps auszutauschen, die der Kunde oder seine Nutzer verbinden.

14. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verantwortlich für:

  • die Rechtmäßigkeit, Richtigkeit und Qualität der Kundendaten;
  • die Einholung aller erforderlichen Rechte, Erlaubnisse und Rechtsgrundlagen;
  • die Sicherstellung, dass die Kundendaten rechtmäßig in docket verarbeitet werden dürfen;
  • die Konfiguration von Nutzerrollen und Berechtigungen;
  • die Sicherstellung, dass die Nutzer geltendes Recht einhalten;
  • die Prüfung KI-generierter Ergebnisse vor deren Verwendung;
  • die Sicherstellung der Richtigkeit von Rechnungen, Angeboten, Zeiteinträgen und Finanzunterlagen, bevor er sich auf diese verlässt.

Soweit der Kunde personenbezogene Daten seiner Beschäftigten, freien Mitarbeiter oder sonstiger Personen in docket verarbeitet – etwa deren Zeiteinträge, die Administratoren und Projektmanager je Projekt und Ticket einsehen können –, ist er dafür verantwortlich, diese Personen nach Art. 13 und 14 DSGVO zu informieren, eine Rechtsgrundlage sicherzustellen und etwaige Mitbestimmungsrechte zu beachten.

15. Besondere Kategorien personenbezogener Daten

docket ist nicht für die gezielte Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten ausgelegt, wie etwa Gesundheitsdaten, religiöse Überzeugungen, politische Meinungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, genetische Daten, biometrische Daten zur Identifizierung oder Daten zum Sexualleben oder zur sexuellen Orientierung.

Da docket Freitextfelder und Datei-Uploads enthält, können Nutzer solche Daten technisch eingeben. Der Kunde darf dies nur tun, wenn er über eine wirksame Rechtsgrundlage verfügt und geeignete Garantien vorsieht.

16. KI-Funktionen

docket verfügt derzeit über keine eigenen KI-Funktionen. Nutzer können eigene KI-Apps mit docket verbinden (Abschnitt 25); diese Apps lesen auf Anweisung des Nutzers Daten in docket und buchen oder ändern sie im Rahmen seiner Berechtigungen.

Mit docket verbundene KI-Apps und etwaige künftige KI-Funktionen sind ausschließlich Hilfsmittel.

KI-generierte Ergebnisse können ungenau, unvollständig, veraltet, verzerrt oder unerwartet sein. Der Kunde und die Nutzer sind dafür verantwortlich, KI-Ergebnisse vor deren Verwendung eigenständig zu prüfen und zu validieren.

KI-Ergebnisse stellen keine Rechts-, Steuer-, Buchhaltungs-, Finanz- oder sonstige fachliche Beratung dar und ersetzen diese nicht.

Kundendaten werden von der Evernow GmbH nicht zum Training von KI-Modellen verwendet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

17. Unzulässige Nutzung

Der Kunde darf nicht:

  • den Dienst rechtswidrig nutzen;
  • Schadsoftware oder schädlichen Code hochladen;
  • den Dienst angreifen, stören, überlasten oder beeinträchtigen;
  • unbefugten Zugriff versuchen;
  • auf Daten anderer Kunden zugreifen oder dies versuchen;
  • Sicherheitsvorkehrungen oder Nutzungsbeschränkungen umgehen;
  • den Dienst zurückentwickeln (Reverse Engineering), dekompilieren oder versuchen, den Quellcode abzuleiten, soweit dies nicht nach zwingendem Recht zulässig ist;
  • den Dienst nutzen, um Rechte Dritter zu verletzen;
  • Inhalte hochladen, die rechtswidrig, ehrverletzend oder betrügerisch sind oder gegen Vertraulichkeitspflichten gegenüber Dritten verstoßen;
  • den Dienst unter Verstoß gegen Exportkontroll- oder Sanktionsvorschriften nutzen.

18. Verfügbarkeit des Dienstes

Wir bemühen uns in wirtschaftlich angemessenem Rahmen um einen zuverlässigen Betrieb von docket.

Eine bestimmte Verfügbarkeit, ein Service-Level oder bestimmte Reaktionszeiten schulden wir nur, soweit dies ausdrücklich in einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung festgelegt ist.

Der Dienst kann nicht verfügbar sein aufgrund von:

  • Wartungsarbeiten;
  • Updates;
  • Fehlern;
  • Sicherheitsvorfällen;
  • Infrastrukturausfällen;
  • Ausfällen von Diensten Dritter;
  • Ereignissen höherer Gewalt.

Planbare Wartungsarbeiten, die den Dienst voraussichtlich länger unterbrechen, kündigen wir, soweit möglich, vorher in der Anwendung oder per E-Mail an die Administratoren an und legen sie in Zeiten geringer Nutzung.

19. Support

Der Standard-Support wird nach bestem Bemühen (Best Effort) erbracht, in der Regel per E-Mail oder über andere von uns bereitgestellte Supportkanäle.

Wir garantieren keine bestimmten Reaktions- oder Lösungszeiten, sofern nicht ausdrücklich gesondert vereinbart.

20. Datenexport und Löschung

Administratoren können jederzeit einen vollständigen Export des Workspaces herunterladen: eine ZIP-Datei mit allen Daten als CSV- und JSON-Dateien, den PDFs aller ausgestellten Dokumente (etwa Angebote und Rechnungen) und allen hochgeladenen Dateien. Der Export ist kostenlos.

Wir sichern die Datenbank täglich; Backups werden 10 Tage aufbewahrt. Daten, die der Kunde außerhalb von docket benötigt, sichert er selbst durch Exporte.

Endet das Abonnement, können sich die Administratoren des Workspaces noch 30 Tage lang anmelden, ausschließlich um diesen Export herunterzuladen; alle anderen Nutzer werden abgemeldet. Vor der Löschung des Workspaces erhalten die Administratoren eine Erinnerung per E-Mail.

30 Tage nach Ende des Abonnements löschen wir den Workspace mit allen darin enthaltenen Kundendaten vollständig. Backups werden 10 Tage aufbewahrt; die gelöschten Daten sind daher spätestens 10 Tage später auch aus den Backups entfernt.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, Daten, die er aufbewahren muss – etwa aufgrund eigener gesetzlicher Aufbewahrungspflichten –, vor der Löschung des Workspaces zu exportieren. Unsere eigenen gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.

21. Vertraulichkeit

Jede Partei hat vertrauliche Informationen, die sie von der anderen Partei erhält, vertraulich zu behandeln und mit angemessener Sorgfalt zu schützen.

Vertrauliche Informationen umfassen nicht öffentliche geschäftliche, technische, finanzielle, produktbezogene, sicherheitsrelevante und kundenbezogene Informationen.

Die Vertraulichkeitspflichten gelten nicht für Informationen, die:

  • ohne Pflichtverletzung öffentlich bekannt sind;
  • vor der Offenlegung rechtmäßig bekannt waren;
  • ohne Verwendung vertraulicher Informationen eigenständig entwickelt wurden;
  • aufgrund von Gesetz, Gerichtsbeschluss oder behördlicher Anordnung offengelegt werden müssen.

Wir nennen den Kunden nur mit seiner vorherigen Zustimmung in Textform als Referenz, etwa mit Name oder Logo auf unserer Website.

22. Geistiges Eigentum

Die Evernow GmbH und ihre Lizenzgeber behalten alle Rechte an dem Dienst, der Software, dem Code, der Infrastruktur, der Benutzeroberfläche, den Designs, Marken, der Dokumentation, der Technologie und dem damit verbundenen geistigen Eigentum.

Durch diese AGB werden keine Rechte eingeräumt, mit Ausnahme des beschränkten Rechts, den Dienst gemäß diesen AGB zu nutzen.

Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags das einfache, nicht ausschließliche, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht, den Dienst für seine eigenen geschäftlichen Zwecke über die bereitgestellte Oberfläche und die bereitgestellten Schnittstellen zu nutzen. Die Software selbst wird nicht überlassen.

23. Feedback

Gibt der Kunde Feedback, Anregungen, Ideen oder Verbesserungsvorschläge, räumt er uns das Recht ein, diese ohne Einschränkung und ohne Vergütung zu nutzen.

24. Datenschutz

Soweit die Evernow GmbH im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Er ist Bestandteil dieser AGB und wird mit deren Annahme geschlossen; einer gesonderten Unterzeichnung bedarf es nicht.

Der Kunde bleibt dafür verantwortlich zu beurteilen, ob docket für die von ihm beabsichtigten Verarbeitungstätigkeiten geeignet ist.

25. Dienste Dritter

Zur Erbringung des Dienstes setzen wir Drittanbieter ein, darunter Anbieter für Hosting, Speicherung, Zahlungsabwicklung, E-Mail, Monitoring und Infrastruktur.

Wir sind nicht verantwortlich für Dienste Dritter, die außerhalb unseres angemessenen Einflussbereichs liegen, wählen die Anbieter jedoch mit angemessener Sorgfalt aus und schließen, soweit erforderlich, entsprechende Vereinbarungen.

Der Dienst bietet außerdem optionale Integrationen mit Diensten, die Kunden selbst nutzen, wie Atlassian Jira Cloud, Tempo Timesheets und KI-Apps, die über das Model Context Protocol angebunden werden (zum Beispiel Claude oder ChatGPT). Integrationen sind niemals standardmäßig aktiv; sie erfordern die manuelle Einrichtung durch den Administrator und die Nutzer des Kunden. KI-Apps handeln auf Anweisung eines Nutzers und können Fehler machen; der Kunde bleibt dafür verantwortlich, zu prüfen, was sie buchen oder ändern. Nach der Einrichtung tauscht docket die Daten des Kunden mit diesen Diensten wie konfiguriert aus. Der Kunde stellt sicher, dass er zur Anbindung dieser Dienste berechtigt ist. Für seine Verträge mit den Anbietern dieser Dienste und für deren Umgang mit den Daten ist er selbst verantwortlich. Die Evernow GmbH ist nicht für die Verfügbarkeit oder das Verhalten dieser Dienste verantwortlich.

26. Sperrung

Wir können den Zugang zum Dienst sperren, wenn dies vernünftigerweise erforderlich ist, um:

  • den Dienst oder andere Kunden zu schützen;
  • unbefugten Zugriff oder Missbrauch zu verhindern;
  • auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren;
  • gesetzliche Anforderungen zu erfüllen;
  • auf Zahlungsausfälle zu reagieren;
  • diese AGB durchzusetzen.

Soweit angemessen, werden wir vor einer Sperrung eine Ankündigung und die Gelegenheit zur Abhilfe geben.

27. Kündigung aus wichtigem Grund

Jede Partei kann bei einer wesentlichen Vertragsverletzung kündigen, wenn die Verletzung nicht innerhalb einer angemessenen Frist nach Mitteilung behoben wird.

Wir können mit sofortiger Wirkung kündigen, wenn die weitere Nutzung ein rechtliches, sicherheitsbezogenes oder betriebliches Risiko begründen würde.

28. Gewährleistung und Mängel

Wir stellen docket mit dem Funktionsumfang bereit, der in der Anwendung und in der Dokumentation beschrieben ist. Der Kunde meldet Mängel unverzüglich an [email protected] und beschreibt sie so, dass wir sie nachvollziehen können.

Mängel beheben wir innerhalb angemessener Zeit, auch durch Umgehungslösungen, sofern der Kernnutzen gewahrt bleibt. Gelingt die Beseitigung eines erheblichen Mangels nicht innerhalb angemessener Frist, kann der Kunde das Entgelt für die Zeit der Beeinträchtigung angemessen mindern oder aus wichtigem Grund kündigen (Abschnitt 27).

Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 BGB), ist ausgeschlossen.

Wir gewährleisten nicht, dass der Dienst unterbrechungsfrei oder fehlerfrei läuft oder für einen bestimmten, von uns nicht zugesagten Zweck geeignet ist. Für Ergebnisse, die der Kunde mit docket erstellt – etwa Angebote, Rechnungen oder Auswertungen –, bleibt er selbst verantwortlich (Abschnitt 14).

Beta- und Testdienste sowie die kostenlose öffentliche Beta (Abschnitt 8) stellen wir unentgeltlich bereit. Für sie haften wir nur nach Abschnitt 29 Absatz 1 (Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit); eine Gewährleistung für bestimmte Funktionen oder eine bestimmte Verfügbarkeit übernehmen wir für sie nicht.

29. Haftungsbeschränkung

Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz, bei arglistig verschwiegenen Mängeln und im Umfang einer von uns übernommenen Garantie.

Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, insgesamt höchstens auf die Entgelte, die der Kunde in den zwölf Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis für den Dienst gezahlt hat.

Für den Verlust von Daten haften wir im Rahmen der vorstehenden Absätze nur für den Aufwand, der zur Wiederherstellung aus unseren Backups (Abschnitt 20) und aus den Exporten erforderlich ist, die dem Kunden jederzeit zur Verfügung stehen.

Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung unserer Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Für unentgeltlich bereitgestellte Beta- und Testdienste gilt Abschnitt 28.

Für Ansprüche aus dem AVV gelten diese Beschränkungen, soweit zwingendes Datenschutzrecht nichts anderes vorsieht.

30. Freistellung

Der Kunde stellt die Evernow GmbH, soweit rechtlich zulässig, von Ansprüchen Dritter frei, die sich aus rechtswidrigen Kundendaten, einem Verstoß des Kunden gegen diese AGB oder einer rechtswidrigen Nutzung des Dienstes durch den Kunden ergeben.

31. Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für Nichterfüllung oder Verzögerung, die durch Ereignisse außerhalb ihrer angemessenen Kontrolle verursacht wird, einschließlich Naturkatastrophen, Krieg, Terrorismus, Arbeitskämpfen, Internetausfällen, Infrastrukturausfällen, behördlichen Maßnahmen, Cyberangriffen oder Ausfällen von Drittanbietern.

32. Änderungen dieser AGB

Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies erforderlich ist, um sie

  • an eine geänderte Rechtslage oder Rechtsprechung anzupassen,
  • an Änderungen bei unseren Unterauftragsverarbeitern oder in der technischen Infrastruktur anzupassen oder
  • an neue oder geänderte Funktionen des Dienstes anzupassen, soweit die Änderung die Hauptleistungspflichten nicht einschränkt.

Nicht auf diesem Weg geändert werden Preise und Entgelte (hierfür gilt Abschnitt 9), der Umfang der Hauptleistung, Laufzeit und Kündigung, die Haftung sowie das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung; solche Änderungen bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden.

Änderungen kündigen wir den Administratoren mindestens 30 Tage vor ihrem Wirksamwerden per E-Mail an und stellen dabei die geänderten Bestimmungen gegenüber. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden in Textform oder kündigt er nicht, gelten die geänderten AGB als angenommen; auf diese Folge und auf sein Widerspruchs- und Kündigungsrecht weisen wir in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, läuft der Vertrag zu den bisherigen AGB weiter; beide Parteien können ihn dann zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen.

33. Abtretung

Der Kunde darf diese AGB ohne unsere vorherige Zustimmung in Textform nicht abtreten oder übertragen, außer im Zusammenhang mit einer Verschmelzung, einer Übernahme oder dem Verkauf im Wesentlichen aller Vermögenswerte, sofern der Rechtsnachfolger die Verpflichtungen aus diesen AGB übernimmt.

34. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

35. Anwendbares Recht

Diese AGB unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Kollisionsnormen.

36. Gerichtsstand

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB Frankfurt am Main, Deutschland. Wir bleiben berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.

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Tickets, Zeiterfassung und Abrechnung für Agenturen. Von einer, die damit arbeitet.

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