# Kunden: Kontakte, Adressen & Zusatzfelder

Drei Arten von Kundendaten werden **auf deine Angebote und Rechnungen gedruckt**:

- **Adressen**: an wen die Dokumente gehen.
- **Kontakte**: die Personen auf Kundenseite.
- **Zusatzfelder**: zusätzliche Referenzen, die ein Kunde auf Dokumenten verlangt, etwa eine
  Bestellnummer.

Alle drei verwaltest du unter **Administration → Kunden → (Kunde)**.

## Adressen

Jedes Angebot und jede Rechnung geht an eine der **Adressen** des Kunden. Hat ein Kunde mehrere
(Hauptsitz, Tochtergesellschaft, eigene Rechnungseinheit), legst du jede als eigene Adresse an und
wählst beim Erstellen eines Dokuments eine aus. Jede Adresse braucht Straße, **PLZ** und **Ort**:
Eine Rechnung muss die vollständige Anschrift des Kunden nennen. Ohne **Empfänger** drucken die
Dokumente den Namen des Kunden. Eine Adresse kann die **USt-IdNr.** des Kunden tragen, die auf
Rechnungen gedruckt wird.

Das **Land** wählst du aus der Liste, oder du lässt es bei *Im eigenen Land*. Dokumente
drucken das Land in ihrer Sprache, also „Schweiz“ auf einer deutschen Rechnung und „Switzerland“ auf
einer englischen.

Für [E-Rechnungen](https://docket.rocks/doku/e-rechnungen) bekommt eine Adresse eine **Rechnungs-E-Mail** und, wo der Kunde
eine verlangt (die Leitweg-ID eines öffentlichen Auftraggebers), eine **Käuferreferenz**.

Jede Änderung an einer Adresse wird sofort gespeichert. Die Spalte **Dokumente** zählt die Angebote,
Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen an eine Adresse. Eine Adresse, die in Gebrauch
ist, lässt sich nicht löschen, weil diese Dokumente sie drucken.

Ein Kunde kann ohne Adresse existieren, etwa für einen ersten Angebotsentwurf. Solange er keine hat,
lässt sich aber kein Angebot verschicken oder bestätigen und keine Rechnung veröffentlichen. Eine
Stornorechnung geht immer dorthin, wohin die stornierte Rechnung ging.

### Besteuerung

Die Adresse legt auch fest, **wie der Kunde besteuert wird** (**USt.** im Adressformular). *Mit
USt.* ist der Normalfall. *EU-Reverse-Charge*, *Drittland* und *Steuerbefreit* drucken auf
Dokumenten an diese Adresse keine MwSt und ergänzen den Hinweis, den der Grund verlangt (beim
Reverse-Charge-Verfahren „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“) als erste Zeile der
Fußzeile. Nennt dein Fußzeilentext den Grund schon, ergänzt docket ihn nicht noch einmal. Ein
„keine MwSt“ ohne Grund gibt es nicht.

*EU-Reverse-Charge* braucht die USt-IdNr. des Kunden an der Adresse, weil sie auf der Rechnung stehen
muss. Ohne sie lässt sich die Adresse nicht speichern und eine Rechnung an sie nicht veröffentlichen.

Entwürfe folgen der Adresse; bereits verschickte Dokumente behalten, womit sie rausgegangen sind.

### Kundennummern

Jede Adresse hat eine **Kundennummer**: auf E-Rechnungen und für dein Steuerbüro. docket vergibt die
Nummern selbst, ab **Kundennummern ab** und weiter in der **Schrittweite** (Administration →
Einstellungen → Rechnungsstellung), also mit 10000 und 10: 10000, 10010, 10020. Eine vergebene
Nummer kommt nie ein zweites Mal: Die nächste ist die erste in der Schrittweite über der bisher
höchsten, nach einer eingetragenen 10113 also 10120 und 10130.

Du hast schon Nummern, aus einem anderen Programm oder vom Steuerbüro? Hake **Eigene
Kundennummern** an und trag die Nummer jeder Adresse selbst ein. Nimmst du den Haken später
heraus, macht docket nach der höchsten weiter. Zwei Adressen eines Workspace haben nie dieselbe
Nummer.

## Kontakte

**Kontakte** sind die Personen beim Kunden, mit Name und Kontaktdaten. An einem Angebot oder einer
Rechnung weist du die passenden Kontakte zu, dazu die Verantwortlichen auf deiner Seite. So steht auf
jedem Dokument, für wen es ist und mit wem man sprechen kann. Kontakte können außerdem der Wert eines
Zusatzfelder sein.

## Zusatzfelder

Manche Kunden zahlen nur, wenn ein Dokument ihre Referenzen trägt: eine **Bestellnummer**, eine
Kostenstelle, einen internen Projektcode, eine freigebende Person. Zusatzfelder werden **pro Kunde**
definiert und haben:

- einen **Namen**, der als Beschriftung gedruckt wird, z. B. „Bestellnummer“,
- einen **Typ**: freier **Text** oder ein **Ansprechpartner** aus den Kontakten dieses Kunden (z. B.
  „Freigegeben von“),
- einen optionalen **Standardwert**.

### Auf Angeboten und Rechnungen

Die Zusatzfelder eines Kunden erscheinen in der **Editor-Seitenleiste jedes Dokuments** für seine
Projekte (Angebote, Auftragsbestätigungen, Rechnungen, Lieferscheine). Den Wert füllst du pro
Abrechnungszyklus aus.

Gedruckt wird er im **Infoblock oben rechts im PDF**, neben Dokumentnummer und Daten. Felder vom Typ
Ansprechpartner drucken den Namen der Person.

**Beispiel:** Lege beim Kunden ein Zusatzfeld „Bestellnummer“ (Text) an. Wenn seine Bestellung
eintrifft, trägst du die Nummer in die Seitenleiste des Angebots ein. Sie steht dann auf dem Angebot,
der Auftragsbestätigung und jeder Rechnung dieses Zyklus, und das System des Kunden kann deine
Rechnung zuordnen.

### Archivieren

Verlangt ein Kunde ein Feld nicht mehr, **archivierst** du es. Alte Dokumente behalten ihre Werte,
neue fragen es nicht mehr ab.